Tipps für einen gelungenen Urlaub in Belize

Wer einen Urlaub in Belize plant, sollte sich auf die Zeit zwischen Dezember und Mai beschränken, da das Land in den Sommermonaten häufig von schweren Wirbelstürmen und Überschwemmungen heimgesucht wird. Auch vor den in feuchtwarmen Gefilden üblichen Krankheiten wird gewarnt. Obwohl keine Impfungen vorgeschrieben sind, wird empfohlen, sich vor einer Reise nach Belize bei einem Tropenmediziner über die Gefahren von Malaria-, Gelbfieber- oder Hepatitisinfektionen aufklären zu lassen.

In den größeren Städten (Belize City, San Ignacio, Orange Walk Town, etc.) kann man mit gängigen Kreditkarten Geld am Automaten abheben. Banken wechseln in der Regel ausschließlich US-Dollar - Euro-Noten werden nicht umgetauscht. Von privaten Wechselstuben sollte man unbedingt Abstand halten, da diese in Belize seit einigen Jahren verboten sind.

Für die Einreise nach Belize ist kein Visum erforderlich, wobei man beachten sollte, dass der Reisepass bei Einreise noch mindestens ein halbes Jahr gültig sein muss. Wer länger als einen Monat in Belize bleiben möchte, kann vor Ort eine Aufenthaltsgenehmigung beantragen. Die Bundesrepublik Deutschland unterhält ein Konsulat in Belize City. Hier erhält man Hilfe, wenn beispielsweise Reisedokumente verloren gehen oder gestohlen werden.

Bei all den Reizen, die Belize zu bieten hat, darf nicht vergessen werden, dass man hier in einem Entwicklungsland zu Gast ist. Der Lebensstandard ist niedrig und die meisten Menschen leben in bescheidenen Verhältnissen - einer der Gründe, warum es in der Vergangenheit immer wieder zu Überfällen auf Touristen gekommen ist. Wie in vielen Gegenden Mittelamerikas wird davon abgeraten, sich ohne einen ortskundigen Führer - vor allem nachts - allein in entlegene Gegenden zu begeben. Wer sich an diese Vorgaben hält, hat bei Reisen nach Belize in der Regel jedoch keine Gewalt zu befürchten.