Reisebericht Saigon

Saigon, die heimliche Hauptstadt von Vietnam, heißt heute Ho Chi Minh. Bei den meisten Touristen und in vielen Reiseberichten ist sie als Saigon in Erinnerung geblieben.

Geprägt von französischen und amerikanischen Einflüssen, hat die Stadt ihren ureigenen Charakter entwickelt. Der europäisch-französische Kern der Stadt, Rund um die Tran Hung Dao Statue und am “Song Sai Gon” Fluss gelegen, ähnelt der Pariser Boulevardes. Man kann gemütlich durch die weitläufigen Straßen schlendern und sich später in ein gutes französisches Restaurant begeben.

Eine der schönsten Zeugnisse französischer Baukunst sind die Kathedrale Notre Dame und das gegenüberliegende Hauptpostamt. Die romanische Kathedrale wurde 1883 von den Franzosen auf Überresten einer Steinzeitsiedlung des Königreichs “Fu Nan” erbaut. Im Hauptpostamt befindet sich rechts vom Eingang eine alte Karte Saigons von 1892. Sicher ein lebendiges Zeugnis der rasanten und dynamischen Entwicklung Saigons der letzten 120 Jahre.

Direkt an der Kathedrale Notre Dame beginnt der weitläufige Tao Dan Stadtpark mit dem Palast der Wiedervereinigung. Die wundervoll gestaltete Parkanlage wird nicht nur zum erholen und herumspazieren genutzt. Es finden dort auch wechselnde Ausstellungen verschiedener Künstlergruppen statt.

Alle jungen und kreativen Künstler des Landes zieht es, zum im Gegensatz zu Hanoi, in das westlichere und trendigere Saigon. Dadurch hat sich eine lebendige Kunstszene mit unzähligen Ausstellungen, Gallerien und Antiquariaten entwickelt. Dazu gibt es in Saigon unter anderem auch ein Frauen-, Kriegs-, Kunst- und Ho Chi Minh Museum in denen wichtige Zeit- und Kulturzeugnisse bewahrt werden.

Die religiöse Seite Saigons zeigt sich in den unzähligen Tempeln, Pagoden, Moscheen und Kirchen der Stadt. Alle wichtige Weltreligionen haben sich ihren Platz in der Stadt erobert.

Eine richtige Travellerszene hat sich westlich des Zentrums rund um die De Tham Road entwickelt. Dort gibt es zahlreiche kleine Cafes und man tauscht seine Erfahrungen und Reiseberichte mit anderen Reisenden aus. Nachts erwacht dieser Stadteil, mit seinen vielen Bars und Clubs, erst richtig zum Leben.

Saigon bietet sich für zahlreiche Kurz- und Tagesausflüge geradezu an. Das Mekong Delta liegt nur zwei Autostunden von Saigon entfernt. Dort kann man die schwimmenden Dörfer mit ihren Fischfarmen besichtigen. Darüber hinaus, sind die Tunnel von Cu Chi ein Highlight jedes Vietnam -Aufenthalts. Man sieht, auf für Touristen speziell präparierten Stationen, die Arbeits- und Lebensweise der Untergrundkämpfer. Ausserdem kann man die einstigen Kriegstunnel selbst begehen und die Enge und Dunkelheit des unterirdischen Systems am eigenen Leib erfahren.

Wer es gemütlicher angehen will, hat die Möglichkeit sich für ein paar Dollar mit einem Cyclo durch die Stadt fahren zu lassen und einfach nur die Eindrücke zu genießen. Die unzähligen Märkte und Geschäfte laden dabei zum Einkaufen und Bummeln ein. Am Abend wird am Ben Tanh Markt, mit seiner französischen Markthalle, eine kleine Seitenstraße gesperrt. Dort werden dann kleine Garküchen aufgebaut, in denen man günstig und gut den Tag ausgklingen lassen kann.

Die Jugend zieht es in diesen Stunden in die Parks und an die Uferpromenaden der Stadt. Es wird Sport getrieben oder man sitzt einfach nur mit seinem Partner auf einer Bank und sieht dem romantischen Sonnenuntergang entgegen.

Saigon ist vielseitig und interessant. Man kann viel entdecken uns sich vom Charme der Stadt gefangen nehmen lassen. Auf jedenfall sollte man sich für Saigon einige Tage Zeit nehmen. Die Stadt dankt es einem sicher mit wunderschönen Urlaubstagen. Bis dahin aus Saigon.

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