Sehenswürdigkeiten in Tunesien

Tunesien hat in seiner Geschichte schon viel erlebt. Ursprünglich von den Römern erobert, wurde das Land im Lauf der Jahrhunderte von den Arabern, den Spaniern, den Türken und den Franzosen beherrscht, bis es 1956 zur unabhängigen Republik wurde. All diese unterschiedlichen kulturellen Einflüsse machen Tunesien zu einem interessanten Reiseland und zu einem Ziel für den Urlaub an dem es viel zu entdecken gibt. Denn nicht nur die Wüsten- und Steppenlandschaften und das angenehme Mittelmeerklima an der Küste machen den Reiz von Tunesien aus, sondern auch die vielen Sehenswürdigkeiten allein sind schon eine Reise nach Tunesien wert.

So weisen die unterirdischen Villen von Bulla Regia mit ihren fantastischen Mosaiken, die unter anderem Jagdszenen darstellen, etwa 65 Kilometer von Tabarka entfernt noch heute auf die Zeiten der alten Römer, als Tunesien noch Karthago hieß, hin. Ebenso imposant sind die drei römischen Amphitheater in El Djem aus dem 2. Jahrhundert. Das größte davon lässt mit seinen 148 Metern Länge, 120 Metern Breite und einer Höhe von 40 Metern die Häuser der umliegenden Stadt geradezu winzig erscheinen. Die große Moschee Djamaa Sidi Oqba aus dem 7. Jahrhundert, oder die Djamaa ez-Zitouna, die die bedeutendste Moschee in Tunesien darstellt sowie das Nationalmuseum der islamischen Künste in Reggada oder die beeindruckende Festung Ribat in Sousse erzählen noch heute viel von der Geschichte des Landes.

Die vielen unterschiedlichen Eindrücke, Moscheen, Synagogen, Fischerdörfer wie Vieux Port, Oasenstädte in der Sahara, die Höhlendörfer Chenini und Douiret im Süden des Landes, die Landschaften und Städte mit ihren Märkten und engen Gassen, den orientalischen Gerüchen und Gerichten, machen eine Reise nach Tunesien zu einem unvergesslichen Ereignis.