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Riga - Kulturhauptstadt 2014

Im Jahr 2014 wird Riga zur Kulturhauptstadt Europas. Damit steht die Hauptstadt Lettlands gleichzeitig als Symbol für das vielseitige kulturelle Erbe Europas. In zahlreichen Veranstaltungen präsentieren die Gastgeber ihre Stadt, bieten aber ebenso spezielle Darbietungen, die typisch für die Region sowie das Land sind.

Warum wird Riga Kulturhauptstadt?

Die Ernennung von jährlich mindestens zwei europäischen Städten erfolgt nach einem rotierenden System. Mitglieder der Europäischen Union, aber auch Nicht-Mitgliedsstaaten können ein oder mehrere Städte ihres Landes einer Kommission vorschlagen. Nach eingehenden Prüfungen einer ausgewählten Jury vergibt die Kommission eine Empfehlung, die dann entsprechend vom Europäischen Rat verkündet wird. Die zweite für das Jahr 2014 ernannte Stadt ist die schwedische Stadt Umea. Mit dem Titel Kulturhauptstadt eröffnen sich für die jeweiligen Regionen sowohl kulturelle als auch wirtschaftliche Chancen. Durch ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm ist es möglich, tausende zusätzliche Besucher und Touristen anzuziehen. Gleichzeitig ist damit ein Ausbau der bestehenden Infrastruktur verbunden, auch um den Gästen eine ausreichende Anzahl an Unterkünften, etwa in der Form von Hotelzimmern, Pensionen oder einer Ferienwohnung, zu gewährleisten.

Was erwartet die Gäste in Riga?

Die bereits im Jahr 1201 gegründete Stadt blickt auf eine lange und bewegte Historie zurück. Neben einer zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörenden Innenstadt mit ihren eindrucksvollen Sehenswürdigkeiten dürfen sich die Besucher auf einen abwechslungsreichen Veranstaltungskalender freuen. Mehr als 200 Ereignisse stehen unter dem Gesamtmotto "Force Majeure" ("Höhere Gewalt"). Dahinter verbergen sich musikalische Ereignisse, verschiedenartige Projekte zum Zuschauen und Mitmachen oder auch Ausstellungen und Inszenierungen. Alle Veranstaltungen sind thematisch darauf ausgerichtet, den Menschen die Kunst und Kultur des Landes näher zu bringen.

Highlights in Riga

Bereits im Januar 2014 eröffnet im Nationalen Lettischen Kunstmuseum eine Ausstellung, die sich mit dem 1. Weltkrieg auseinandersetzt. Anlässlich des Beginns vor 100 Jahren erhielt sie passend den Namen "1914". Unter dem Aspekt "Die Bernsteinstraße" zeigen Museen das ganze Jahr mithilfe von Exponaten und Dokumenten, welche Bedeutung der Schmuckstein für Lettland besitzt. Das größte Ereignis stellt die Welt-Chor-Olympiade dar. Im Sommer des Jahres treffen sich dann etwa 20.000 Teilnehmer aus 90 Staaten, um gemeinsam in den Straßen Rigas für musikalische Unterhaltung zu sorgen. Bei einer riesigen Bücheraktion ist Gemeinsamkeit gefragt. Dann gehen zahlreiche Bücher durch die Hände einer Menschenkette und gelangen so von der Lettischen Nationalbibliothek bis zum Palast des Lichtes.